Virales Marketing:

 

Dieses Vertriebsverfahren ist erfahrungsgemäß äußerst effizient, setzt aber  das Zusammenspiel mehrerer publikumswirksamer Medien voraus, also im Idealfall Internet und TV. Wie funktioniert virales Marketing?

 

Videos oder kurze Videoclips (z.B. Imagefilme oder Werbespots) werden entweder auf die Homepages der Nutzer hochgeladen und dort leicht erreichbar platziert. Außerdem können die bewegten Bilder auf diverse Internetplattformen wie YOUTUBE oder VIMEO eingestellt werden. Die gewünschten Videos werden dann meist an E-Mails angehängt, an Freunde, Geschäftspartner und Kunden weitergegeben und erreichen somit nach dem Schneeball-Prinzip immer mehr Adressaten (Seeding).

 

Oder bildlich gesprochen: Ein Vögelchen trällert die Message einem anderen zu, das die Nachricht bei nächster Gelegenheit an die anderen Kumpels auf der Stromleitung weiterreicht.  

Mit der Einbindung sozialer Netzwerke wie FACEBOOK, GOOGLE+ oder XING und den bestehenden Kontakten werden weitere Adressatenkreise erschlossen. Wenn also die "Botschaft" stimmt, die Videoinformation sympathisch und unterhaltsam auf den Punkt gebracht ist, dann können unter Umständen so viele Zielpersonen erreicht werden, wie es sonst nur bei TV-Sendungen möglich ist. Das Internet weist Videos aus, die millionenfach (!) angeklickt wurden. Ein extrem erfolgreiches ist das von Evian!

 

Beispiel für Deutschland, hier! Bei YOUTUBE über 480.000 Zugriffe

 

Der Vorteil des viralen Marketing: Es ist vergleichsweise preiswert und kann ohne weiteres weltweite Aufmerksamkeit erzielen. Damit ist es als Marketing-Tool auch für solche Unternehmen, Institute oder Verbände geeignet, deren Budgets nicht so üppig bestückt sind.