Mehr Geld für Recherche

Da hat der Kulturstaatsminister Bernd Neumann, CDU nun wirklich recht. Zitat: "Es geht nicht an, dass notwendige Recherchen von den Sendern oft überhaupt nicht mehr bezahlt und auf die Schultern engagierter kleiner und mittelständischer Produzenten abgewälzt werden", so Neumann bei der Eröffnung des 54. Internationalen Festivals für Dokumentar- und Animationsfilm in Leipzig. Er erwarte, dass die öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten die finanziellen Mittel für die von ihnen koproduzierten künstlerischen Dokumentarfilme zur Verfügung stellen und damit ihrem besonderen kulturellen Auftrag gerecht werden."(Quelle: www.satundkabel.de)

 

Hinzuzufügen wäre, dass diese Forderung im Prinzip natürlich auch für die privaten Fernsehanstalten gelten sollte. Viele Medienschaffende haben es längst satt, dass gerade die aufwändige und selbst kostenträchtige Recherche zu Themen und Formaten gerne von den Sendern "in den Skat gedrückt" wird und die Autoren in die Röhre gucken. Der Qualität auf dem Schirm würde das wahrscheinlich gut tun.   



 

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Kommentare: 1
  • #1

    Beatrix Horney (Dienstag, 18 Oktober 2011 20:45)

    Die Privaten werden sich hüten, was kümmert die Qualität. Dass die ÖR sich aber so mies verhalten, habe ich zwar gehört, aber nie so richtig glauben wollen. Für den Papierkorb arbeiten ist schon schlimm genug, da sollte schon zumindest ein Anerkennungshonorar drin sein.