Griechenland schafft's nicht!

Griechenland wird 2011 und 2012 seine Einsparziele nicht erreichen. Das meldet die BBC heute ( http://www.bbc.co.uk/news/world-europe-15145292). Folge: In Asien (Tokio, Hongkong) gehen die Märkte runter, der Euro sackte deutlich ab (SPON). Und die Troika fällt erst am 13. Oktober eine endgültige Entscheidung über ihre Milliardenspritze.

 

In der Zwischenzeit, so scheint es, ist Griechenland dem Spiel der Spekulanten ausgeliefert. In vielen Threads gelten nach dem Bundestagsbeschluss zur Ausweitung des EU-Rettungsschirms nicht Griechenland, sondern die Banken als Nutznießer des ESFS.

cheguevara73 schriebt bei SPON :" esfs, nur ein weiteres instrument geschaffen, die risiken der banken bei ihren geschäften auf den europäischen steuerzahler zu verlagern. es ging nie um die schulden griechenlands, nur um die rettung der banken.

jetzt bürgt der steuerzahler für die kredite und die banken können so weitermachen, da sie mit dem esfs jederzeit ihre verluste refinanzieren können. zur not wird der umfang des esfs aufgestockt.

es wurde kein instrument geschaffen angeschlagenen ländern kredite zu gewähren, sondern nur ein instrument um die bevorstehenden zahlungsausfälle in italien, portugal, spanien und griechenland zu sichern.

jetzt dürfen sich die länder totsparen, damit es auch nicht zu dem fall kommt, das auf irgendeinen teil der schulden verzichtet werden muss. es werden strukturen geschaffen, damit sich die banken auch weiterhin darüber freuen können, ihre risikogeschäfte über den europäischen bürger versichern zu lassen." (    http://forum.spiegel.de/showthread.php?postid=8841591 )  

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Kommentare: 1
  • #1

    Ari Gallot (Sonntag, 09 Oktober 2011 19:03)

    Nein die schaffens es wirklich nicht mehr. Das ist doch klar. Jetzt stellt die Troika fest, daß die Greichen immer noch halbherzig die Reformen umsetzen. Warum sollten sie auch, sie sehen doch, dass die Eurozone langsam weich wird.