Frau Schavans Beitrag zur Haushaltskonsolidierung

Die Bundesbildungsministerin hat nach Angaben von SPIEGEL-ONLINE für eine Audienz beim Papst in Rom die Dienste der Bundeswehr-Flugbereitschaft in Anspruch genommen. Kostenpunkt: rd. 150.000 Euro. Dabei sind derlei Flüge nur zulässig, wenn das Reiseziel und -zweck nicht mit anderen Verkehrsmitteln erreicht werden können. Frau Schavan begründete das teure Flugticket, sie habe am Vorabend der Audienz im März einem Empfang des deutschen Botschafters beiwohnen und kurz nach dem Treffen einen Vortrag in Nordhorn halten müssen. 

 

Mal abgesehen davon, wieviel Gutes für die deutsche Schullandschaft 150.000 Euro hätten bewirken können, zwei derlei nachrangige Termine unter den Hut zu bekommen sollte eine Herausforderung für Schavans Sekretariat sein, nicht aber für ihren Ministeriumshaushalt. Diese Ausgaben sind die Termine nicht wert gewesen. Zur Papstaudienz hätte sie auch gemütlich mit der Alitalia oder der Lufthansa anreisen können Der offenbar sehr protokoll-bewußten Ministerin ist zuzumuten, dass sie sogar ihre Anreise zum Jüngsten Gericht der Staatskasse in Rechnung stellt.     

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