Supermärkte für Hunde

Ein Besuch bei einem namhaften Tierfutter-Markt kann so manchen Käufer nachdenklich stimmen: Allein 18 Sorten Hunde-Trockenfutter in allen möglichen Handelsgrößen auf vier Regalebenen, 42 verschiedene Typen der unterschiedlichsten Belohnungshappen Typ Leckerli und auf acht Metern Wandfläche dichtgehängt die neuesten Kreationen aus dem Bereich Hundebondage, von der Feld-Wald-und-Wiesen-Lederleine bis zum Schicki-Micki-Halsband-Collier mit engelassenen Perlmutt-Applikationen. Mein Eindruck ist, dass die Hunde selbst in aller Regel das Überangebot kaum zu schätzen wissen und bisher auch reichlich wenig Modebewußtsein entwickelt haben. Es muß was mit dem verknautschten Ego mancher Hundebesitzer zu tun haben.    

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Kommentare: 1
  • #1

    Beatrix Horney (Freitag, 23 September 2011 22:26)

    Wieso? Die freie Marktwirtschaft gilt auch für Hunde-Herrchen und Frauchen. Das Spiel von Angebot und Nachfrage. Würden die Vierbeiner was von Volkswirtschaft verstehen, wärs schlimmer.